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XXXVIII.

Niko holte Katta ab.

Auf dem Heimweg konfrontierte sie ihn mit der Tatsache, das Raik ein Vampir war.  
Das nahm er schweigend hin.

Sie bat ihn, noch bei ihrer Freundin vorbeizufahren, um zu sehen, ob alles in Ordnung war.

Laß mich erst allein reingehen.....

Kommt nicht in Frage, auch wenn ich nicht an Vampire glaube!
Wer weiß, wen sich Maja da ins Haus geschleppt hat. Wenn das so ein Verrückter ist,
könnt ihr auch zu zweit nichts gegen ihn ausrichten. Ich komme mit oder wir fahren wieder!

Da kam frisch und munter Maja aus dem Haus.

Hab ich doch richtig gehört, Katta! strahlte Maja beide an.

Katta zog Maja zur Seite und umarmte sie.

Alles in Ordnung mit Dir und Deinem Besuch? flüsterte sie leise.

Ja und für einen Vampir ist er ziemlich süß. kicherte die leise zurück.

MAJA! Hast Du Dich verknallt?

Hmmm...... zart errötend und etwas lauter schlug sie vor:
Laßt uns reingehen. Illja kann noch nicht raus.

Drinnen setzte sie sich neben ihn auf die Couch.

Darf ich Dir meine Freunde vorstellen?

Illja stand langsam zur Begrüßung auf.
Die beiden Männer beäugten sich misstrauisch.

Du willst ein Vampir sein?

Illja grinste Niko an und gab den Blick auf seine Fangzähne frei.

Hübsche Beißerchen, der Zahnarzt war bestimmt nicht billig.

Ich habe noch nie einen gebraucht. Ich ernähre mich zuckerfrei.

Maja sprang auf und unterbrach die beiden:
Ich mach mal ein paar Brote, ich habe Hunger.

Katta fragte, ob Illja noch mehr Blut bräuchte.

Nein, aber danke! Für heute habe ich genug.
Katta und Niko raunte er leise zu: Ich werde heute abend wieder gehen.
Es ist sonst zu gefährlich für Maja und Euch. Aber sagt ihr nichts.

Wie kommt es, das Du sie nicht gebissen hast?

Sobald sie sagte, ich könnte das nicht, konnte ich es tatsächlich nicht.
Verstehn kann ich das nicht. Ist sie eine Hexe?

Das mußt Du sie selbst fragen, aber sie hat sich geschützt. Sieh Dich um.

Nachdenklich betrachtete Illja die getrockneten Blumenbündel an der Wand.

Was hatte sie noch auf Lager? Das Zeug hing überall.

Die Brote sind fertig, kommt her! unterbrach Maja seine Gedanken.
Illja, Du kannst auch kommen, die Fenster sind dicht.

Katta und Niko gingen nach nebenan. Illja folgte zögernd.

Na los, leiste uns Gesellschaft.

Niko konnte nicht aus seiner Haut und versuchte Illja auszufragen.

Vergiss es, ich beantworte diese Fragen nicht. Je weniger Ihr wisst, um so sicherer für Euch. Glaub mir einfach.

Mich würde nur interessieren, ob Du jemanden kennst, der mit den Überfällen in letzter Zeit zu tun hat.
Den Opfern fehlte hinterher eine Menge Blut.

Ja und darum mein gut gemeinter Rat: Haltet Euch abends zu Hause hinter geschlossenen Fenstern und Türen auf.
Und besonders an Dich Maja: lade keine Fremden in Dein Haus ein!
Mehr kann ich nicht sagen. Sie haben mich in der Hand und sind gefährlicher als die Mafia!

Du wirst erpresst? Um was geht es?

Das sage ich nicht, weil mir niemand helfen kann. Laßt es gut sein.

Dann sag mir, wie lange willst Du Maja noch in Gefahr bringen? Sie suchen doch bestimmt nach Dir?

Noch nicht. Also ist sie sicher.

Was ist danach?

Du meinst, ob ich wiederkomme und Euch alle aussauge?
Das habe ich nicht vor. Ich werde einfach verschwinden, sobald ich wiederhergestellt bin.

Maja hatte Illja eine offene Flasche in die Handgedrückt. So unauffällig es ihm möglich war, trank er daraus.

Niko zog bei dem Anblick angewidert die Augenbrauen hoch: Na lecker......

Das könnte ich auch zu Eurem Fleischkonsum auch sagen, das ist nichts anderes.

OK, da ist was dran. gab Niko zu.

 



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