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XXXV.

Endlich hielt das Taxi vor ihrer Tür. Sie zahlte und zog dann den halb bewußtlosen Vamipr von der Rückbank.
Los, hilf mir....

Illja ließ sich zur Haustür bugsieren. Maja lehnte ihn an die Wand. Nun hatte sie die Hände frei, um aufzuschließen.
Hey, wach auf. Gleich hast Du es geschafft. Dich erwartet ein gemütliches Sofa.

Nur ein Sofa? Schade..... murmelte Illja, ließ sich aber bereitwillig ins Wohnzimmer schieben.

Ich hole Verbandszeug, mach es Dir bequem.
Die Mühe kannst Du Dir sparen, ich bekomme keine Blutvergiftung. Wenn Du jetzt den Verband löst, blute ich Dir alles voll.
Morgen ist ein Verbandswechsel früh genug. (falls ich dann noch existiere....)

Dann laß mich wenigstens einen Blick auf den Verband werfen, sitzt er fest genug?

OK Schwester..... seufzte er ergeben.

Ich weiß, das Du schlafen mußt. Hast Du heute schon getrunken?
Nein, dazu bin ich nicht mehr gekommen, also komm mir nicht zu nahe.....

Hälst Du noch eine Weile durch? Es ist nicht so leicht, um diese Zeit legal an Blut zu kommen.
Maja suchte an ihrem Schreibtisch.
Habe ich eine Wahl?

Nein, ruh Dich aus, ich muß telefonieren.

Illja glaubte nicht, das Maja Blut auftreiben konnte. Er döste kraftlos vor sich hin.
Als Maja nach dem Telefonat sah, das er schlief, ging sie wieder in die Küche.
Sie hatte sich an ihre beste Freundin gewandt. Katta würde Blut von Raik oder Henry organisieren.
Nach einer viertel Stunde kam ihr Rückruf. Ein Taxi würde mit einer Kühlbox vorbeikommen.

Maja passte den Fahrer ab, damit er nicht klingelte und stellte das Blut in den Kühlschrank.
Da hörte sie einen Fluch aus dem Nebenraum.
Um Hilfe bitten ist wohl nicht drin wie?

Ja, mach Dich ruhig lustig. Es dämmert bald und ich traue den Vorhängen nicht.
Dann ruf mich doch, aber ich kann Dich beruhigen, sie sind dicht. Wenn Du willst, halte ich Deine Hand bei Sonnenaufgang.
Fragend hob er die Augenbrauen.
Glaubst Du, ich bin scharf darauf, einen Haufen Asche zu entsorgen?
Wohl eher nicht, nehme ich an.
Eben, Darf ich Dir jetzt etwas zum Trinken anbieten? Der Blutlieferservice war da.
Wie kommst Du an Blut? verlangte er zu wissen.
Beziehungen..... ich hoffe, es trifft Deinen Geschmack.
Rotschopf, Du machst mich fertig....
stöhnte er ausgehungert, als sie ihn in ihre Küche zog und auf einen Stuhl schob.

Maja schnappte sich ein Brot.

Fast gierig stürzte Illja den Inhalt der Flasche herunter.

Kalt, aber nicht übel. Von welchem Tier ist das?

Keine Ahnung, das muß ich Raik fragen.
Der Besitzer vom Cat Club? erstaunt zog er Luft ein. Die Frau war erstaunlich
und sie gefiel ihm.

Genau der.
Sie brachte ihn wieder zum Sofa zurück.

Woher kennst Du ihn?
Illja befiel sein schlechtes Gewissen, als er an seinen Botengang für Lilliane dachte.

Unwichtig, ruh Dich jetzt aus.
Er sah völlig fertig aus.
Nur, wenn Du meine Hand hälst
grinste er schwach.
Du bist unverbesserlich.......... verdrehte Maja gespielt genervt die Augen und grinste zurück.
Warum tust Du das alles für mich?
Ich bin abgrundtief schlecht!

Nein, bist Du nicht! stritt sie entschieden ab.
Ungäubig sah er sie an:
Du kennst mich nicht und weißt nicht, was ich schon alles getan habe...........

Du wirst es mir erzählen - morgen!
Und nun schlaf! fügte sie sanfter hinzu und nahm seine kalte Hand.

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