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XXXXVIII.

Traurig wachte Maja vom schrillen Klingeln ihres Weckers auf.

Sie spürte, das Illja sie verlassen hatte.

Verschlafen und niedergeschlagen hatte sie sich aus ihrem kuscheligen Bett gehievt .

 Schlurfend tappte sie barfuß langsam in Richtung Bad.

In der Schule würde sie mit Katta beraten, wie sie ihn finden konnte.
Sie wußte, das sie sich auf ihre Hilfe verlassen konnte. Immer und bedingungslos.
Katta würde auf sie achtgeben und nötigenfalls ausbremsen und auf den Boden der Tatsachen zurückholen,
wenn sie einen Höhenflug bekam.

Sie blieb immer ruhig und besonnen, wenn es um andere ging.
Nur, wenn es Katta selbst betraf, verstand Maja sie nicht.

Sie verwandelte sich in ein kleines, bibberndes Häufchen Elend.
Dafür mutierte dann Maja zur Löwin und nahm ihre Freundin vor allen in Schutz.

Katta hatte Maja versprochen, unauffällig in Nikos Berichten zu stöbern.

Sie suchte nach verdächtigen Orten.

Nachmittags hatte Niko aufstehen wollen,

war aber zu wackelig auf den Beinen gewesen.

Sie verfrachtete ihn wieder in sein Bett und wartete.

Endlich schlief er wieder.

So konnte Katta in aller Ruhe Nikos Liste durchgehen und

auf dem Stadtplan heraussuchen.

Sie informierte Maja und

machten einen Treffpunkt aus.

Katta kochte einen frischen Fencheltee für Niko und legte ihm einen Zettel dazu, das sie heute eine
Doppelstunde in Selbstverteidigung hätte.

Schnell überprüfte sie ihr Akku vom Handy und machte sich auf den Weg.

Leider vergaß sie, ihre Spuren zu beseitigen.........
 

 



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