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XVIII.
Es roch nach Kaffee. Vorsichtig öffnete Niko seine geschwollenen Augen.

Er wußte zuerst nicht, wo er war.
Na, mit wem hast Du Dich angelegt?
Ich bekam heute früh einen Anruf von einer jungen Dame mit der Bitte,
nach Dir zu sehen. Sie mußte wohl nach Hause.

Hast Du sie gesehn? verschlafen rieb er sich über sein Gesicht- AUTSCH, das tat höllisch weh!

Ja, ganz kurz. Sie will heute nachmittag wiederkommen.
Harry drückte Niko einen Becher Kaffee in die Hand.

Mist, warum konnte er sich nicht an sie erinnern?
Ach ja, seine Augen........sie hatte ihm kalte Waschlappen als Kompressen aufgelegt.
Sein Gesicht tat nicht mehr so weh, die Schwellung seiner Augen war zurückgegangen.
Endlich konnte er wieder sehen.

Und jetzt sag, was passiert ist! Harry fragte nicht nur dienstlich,
er mochte Niko und war besorgt um ihn.

Ich bin einem Hinweiß nachgegangen.
Erst nachdem ich das abgeklärt hatte und mich draußen umgesehn habe,
ist es passiert. Jemand hat mir von hinten eins übergebraten.

Niko betrachtete unauffällig seine linke Armbeuge......
........verdammt, das sieht nach einem Einstich aus,
hat man ihm Drogen verabreicht oder betäubt?
Hatte er darum kaum Erinnerungen an den Überfall?

Tut mir leid, Harry! Ich brauche noch ne Mütze voll Schlaf und muß rekonstruieren, was da los war.
Schließ die Tür nicht ab, ich will den Damenbesuch nicht verpassen.

Und Du bist sicher, das Du keinen Arzt willst?
Du siehst echt nicht gut aus.......

Nee, lass mal.....ich muß nur schlafen.
Harry ging endlich und zog die Tür nur hinter sich zu.

Niko wankte in sein Schlafzimmer. Die aufputschende Wirkung vom Coffeein ließ
schlagartig nach. Alles drehte sich und er ließ sich einfach auf sein Bett fallen.
Ob er auf der Stelle eingeschlafen war oder ohnmächtig wurde, wußte Niko später nicht mehr.

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