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XV.

Verdammtes Telefon............ Niko ging genervt ran.

Nik? Entschuldige, das ich Dich an Deinem freien Wochenende belästige.
Es ist dringend!

OK, schieß los. Da Du es bist, muß es ernst sein.
Nik kannte Harry lange genug,um zu wissen,
das er ihn nie wegen einer Lapalie kontaktieren würde.

Das stimmt leider. Es hat ein Überfall im Hotel stattgefunden.
In der Flitterwochensuite. Der Bräutigam ist tot und die Braut verschwunden.
Es sieht aus wie in einem Schlachthaus, überall Blut
........
trug er ihm die Fakten vor.

Scheiße! zischte Niko und schluckte.

Kannst Du hinfahren, die Spurensicherung ist fertig. Ich will nicht das die neuen Kollegen
alles durcheinanderbringen, bevor Du alles gesehen hast.

Niko begann unruhig auf und ab zu laufen.

Ja, klar, aber ich brauche etwas länger.
Mein Auto ist noch nicht aus der Werkstatt zurück.

Egal, nimm Dein Fahrrad, ich kann leider keinen Streifenwagen entbehren.
Und iß nichts unterwegs, es ist besser
......

Gut, ich melde mich nachher. Niko legte auf und sprang in seine Dienstklamotten.

Wenn es wirklich so übel aussah, wollte er seine eigenen Sachen lieber schonen.

Sein Vorgesetzter hatte Recht behalten.
Es sah wirklich schlimm aus!

 Wie krank konnte jemand sein? So etwas hatte er noch nie gesehn.

Das Blut des Opfers war beim Kampf bis an die Tapeten gespritzt
und der Täter hatte zu allem Überfluß noch damit herumgeschmiert.

Das Opfer war schon zum Transport vorbereitet,
aber trotzdem kam ihm beim Anblick des Tatortes fast das Frühstück hoch.
Noch nie hatte er das Ergebnis von so viel Brutalität gesehen.

Es kostete ihn viel Kraft, sich zu sammeln.
Nach ein paar Minuten hatte er sich wieder im Griff.

Er suchte nach Hinweisen auf die verschwundene Braut.

Ihr Brautstrauß lag neben einer Blutlache.

Lebte sie noch?
Hatte sie flüchten können? Er hoffte es.

Nun mußte er sie finden.
Der Arzt, der den Totenschein für das Opfer ausgestellt hatte, hatte ihm berichtet, das der Tote blutleer war.
Er mußte die Frau finden, um Antworten zu erhalten.

Nik fuhr zur Zentrale, als er alles gesehen hatte.

Er besprach sich kurz mit Harry, seinem Vorgesetzten.

Dann suchte Nik im Polizeiarchiv nach ähnlichen Fällen.
Noch tappte er völlig im Dunklen.

Hoffendlich meldeten sich bald sogenannte Zeugen, die glaubten,
etwas gehört oder gesehen zu haben.

In dieser Situation war ihm jeder Hinweiß recht, dem er nachgehen konnte.

 



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