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XII.

Raik sprach gerade mit einer Angestellten vor dem Cat Club.
Sie sollte unentschlossene Gäste annimieren hereinzukommen.

Halte die Augen offen, ich habe eine Vorahnung, das es Ärger geben könnte.......
da spürte er, das sich ein Vampir näherte.
Er bewegte sich in Richtung Eingang und sah eine schwarzhaarige Vampirin im Club verschwinden.
Raik war sich sicher, das er sie noch nie hier oder anderswo gesehen hatte.

Er mußte herrausfinden, ob sie sich hier niederlassen wollte oder nur auf der Durchreise war.
Beides könnte Probleme bedeuten.

Er folgte ihr und ging auf sie zu.
Willkommen in meinem Club, ich bin Raik.
Mit wem habe ich das Vergnügen?

Lilliane. kam es mit einer angenehm rauchigen Stimme von ihr zurück.

Höflich zurückhaltend versuchte Raik zu ergründen,
was die attraktive Vampirin hierhergeführt hatte.
Beide waren sehr bedacht in ihrer Wortwahl.
Schnell konnte die friedliche Stimmung im Club umschlagen.

Darf ich Ihnen etwas zu Trinken anbieten? fragte Raik sie dann zuvorkommend.

Nein Danke, ich habe mir etwas mitgebracht, da ich Ihr Angebot nicht kenne.
Darf ich Sie einladen?

 

Fragend hob er eine Braue.
Lilliane übergab ihm eine rote Flasche: Kosten Sie, Sie werden es mögen.

 

Ist es das, was ich denke? betrachtete er die Flasche in seiner Hand.


 
Ja, sicher! sagen Sie mir, was Sie schmecken......
Lilliane setzte sich mit einer zweiten Flasche an einen freien Tisch.
Unauffällig leckte sie über ihren Handrücken,
als er beide Flaschen öffnete.

Raik hatte vor Arbeitsbeginn bereits getrunken, aber der leicht würzige,
metallische Geruch ließ seine Fangzähne pochen.

Auf Ihr Wohl! prostete sie ihm zu und setzte ihre Flasche an.
Aus den Augenwinkeln beobachtete sie, wie er an dem Blut nippte.

Er war vorsichtig.
Langsam ließ er den Geschmack auf seiner Zunge wirken.

Die Mischung ist gelungen! bemerkte er erstaunt und
leckte sich über die Lippen, um keinen Tropfen zu verschwenden.
Ich komme nicht auf alle Komponenten.
Er nahm noch einen Schluck, nachdem er sich mit einem Blick
durch den Club versichert hatte, das alles ruhig war.

Ist die Zusammensetzung immer konstant?

Ja, wir arbeiten mit einigen Demeter - Höfen zusammen.
Die Rinder und Schweine leben in artgerechter Freilandhaltung
und bekommen nur Medikamente, wenn es wirklich notwendig ist.
Auf Wachstumshormone wird völlig verzichtet.

Ich schmecke außerdem noch Wild..........
und einen leichten anderen Ton, den ich nicht einordnen kann.......

Sie haben recht, aber das werde ich Ihnen nicht verraten.
Das Rezept muß geheim bleiben.
Sie sah ihm in seine violetten Augen.
Sind sie an einer Probelieferung für den Club interessiert?

Raik trank weiter und nickte nur.
Der Geschmack war unbeschreiblich gut.
Obwohl er gesättigt war, verlangte es ihn nach mehr.

Lilliane strahlte ihn verführerisch an.
Dann werde ich alles arrangieren.
Die Spinne hatte ihr Netz ausgeworfen.
Haben Sie etwas dagegen, wenn ich mich in Ihrem
Etabilsement noch ein wenig umsehe?

Nein, bitte sehen Sie sich um.
Raik hatte die Flasche bis auf den letzten Tropfen geleert.
Ich muß noch kurz in mein Büro.
Er fühlte sich gut und irgendwie aufgekratzt.
Ich sehe Sie dann noch?

Wieder schenkte sie ihm ein strahlendes Lächeln.
Raik ging in sein Büro und Lilliane begutachtete die Räumlichkeiten im Club.

Geschmack hatte er, das mußte sie ihm lassen.
Alles war in schwarz gehalten, aufgelockert von blutroten Tischdecken
und einigen ansprechenden moderneren Gemälden.

Die bunte Discobeleuchtung wirkte nicht zu grell und tauchte auch die Gesichter der
blasseren Besucher in warmen Farben. Da hatte er geschickt arrangiert.
Die Vampire fielen unter den Menschen nicht auf.
Raik stieg in ihrer Achtung, sofern überhaupt jemand diese besaß.
Sie zog sogar in Betracht den attraktiven Vampir zu ihrem Parner zu machen.
Geschäftlich und privat.
Wenigstens so lange, bis er sie langweilte.
Sie würde ihn genauestens beobachten.

 



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