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LXXIV.

Raik informierte sich noch über den neuesten Stand der Dinge.

Als Maja das Gespäch auf ihre Mutter brachte, war Anna erschüttert.

Nachdenklich zog Anna sich zurück.

Sie kannte sich noch nicht aus und so landete sie in Raiks Schlafzimmer.

Müde und hungrig suchte sie ihr Zimmer auf. Sie teilte es mit Marie.
Schnell zog sie sich um und ging wieder in Raiks Zimmer.

Ihr war kalt und so zündete sie den Kamin an. Sie würde auf ihn warten.

Die Flammen waren hypnotisch, sie träumte vor sich hin und bedauerte ihren kalten Start mit Katta.

Hier steckst Du also. Warum bist Du nicht geblieben?
Ich fühlte mich unerwünscht.

Das bist Du aber nicht.
Oh doch, glaube mir, das merke ich.
Sie muß sich erst an Dich gewöhnen. Sie fasst nur schwer Vertrauen zu Fremden.
Das muß an ihrer Vergangenheit liegen. Laß ihr einfach Zeit. Sie kann sich nicht an früher erinnern.
Du magst sie wohl sehr?
Jaaa....... kam es gedehnt von Raik.
Das reichte ihr als Antwort. So genau wollte sie es dann doch nicht wissen.
Du mußt noch trinken. vesuchte er sie abzulenken.
Können wir das nicht mal ausfallen lassen?
Anna war der Appetit vergangen.
Ich sollte gehen.....

Nein, ich habe es Deinem Vater versprochen! Oder soll ich Dich verpetzen? grinste er sie gespielt böse an und zog sie neben sich.

Hilfe.... quietschte sie, stieg in sein Spiel ein und ergab sich ganz schnell.
Anna mußte ihn nicht fragen, ob er Schmerzen hatte, wenn sie sich von ihm nährte. Sie fühlte, was in ihm vorging und wollte ihn nicht in Verlegenheit bringen.

Er genoß es.

Genau wie sie selbst.

Sie war ihm dankbar, das er sie abgelenkt und aufgemuntert hatte.

Danke!

Erschrocken über ihren eigenen Mut verschwand sie schnell.
Marie verkniff sich ihre Fragen für morgen.

Auch Raik wollte an nichts mehr denken, aber es gelang ihm nicht ganz. Unruhig wälzte er sich in dem großen Bett hin und her.


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