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LXX.

An den fürchterlichen Kampf kann ich mich noch erinnern.

Wenn ich mir nur vorstelle, was das hätte passieren können......

Ich hatte schreckliche Angst um Dich.

Der andere war ein Bär von einem Mann.

Ich verstehe bis heute nicht, wie du mit ihm fertig werden konntest.

Nun, ich war der Ältere. Dadurch hatte ich zwar keine körperlichen Vorteile, aber was Ausdauer und Kampftechnik betrifft, hatte ich einfach mehrere Jahrhunderte Vorsprung.


Du bist wie Raik. kam es erschüttert über ihre Lippen.
Wie alt bist Du?

Fast siebenhundert .........Amelia rang erschrocken nach Luft.

Atme meine Liebe! ....... Wir sollten eine Pause machen. schlug er besorgt vor.

Nein! Warum hast Du mich verlassen?

Dazu komme ich noch. Glaub nicht, das mir diese Entscheidung leicht gefallen ist.
Hätte ich damals gewusst, was ich heute weiß.........
Sprich endlich weiter! Bist Du gegangen, weil Du ein Vampir bist?

Nein! Weil ich Dich liebe und Angst um Dein Leben hatte! Am Anfang warst Du noch nicht bereit für die Wahrheit und dann.......
....... dann war es zu spät. Du wurdest schwanger. Damit hatte ich nie gerechnet. In den sechshundertfünfzig Jahren zuvor habe ich nie eine Frau geschwängert und glaube mir, es gab einige in der langen Zeit.
Ich stand vor der Wahl, Dich zu verlieren oder Dich sterben zu sehen. Zu letzterem konnte ich mich nicht durchringen.
Ich dachte an die Zeit mit Dir und Deinem Vater. Er war so ein herzensguter Mensch und hat mich bei Euch aufgenommen.
Wie konnte ich ihm seine einzige Tochter nehmen?
Beide hingen ihrem Erinnerungen nach.

Ihr Vater hatte Richard noch am selben Abend Arbeit und ein kleines möbliertes Zimmer angeboten.

Als ob Richard vorgehabt hätte, jemals wieder zu verschwinden........

Er wußte, so lange er bei den beiden blieb, waren sie sicher vor dem fremden Vampir.
Ein weiterer Grund zu bleiben war Amelia. Auf den ersten Blick hatte er sich in sie verliebt.
Auch ihr schien es ähnlich zu ergehen. Sie suchte unbewusst seine Nähe.

Am nächsten Abend platzte sie in sein Zimmer.

Geht es Ihnen gut? Sie waren nicht beim Essen........
verwundert bemerkte sie erst jetzt, das der Schrank vor das Fenster gerückt war.

Entschuldigung, ich bin noch nicht fertig. Bin ich zu spät?
Nein, wir öffnen erst in einer Stunde. Aber Sie sollten etwas essen. Sie haben den ganzen Tag verschlafen.
Eine leichte Röte ließ ihre Wangen erstrahlen. Sie hatte indirekt zugegeben, öfter nach ihn gesehen zu haben.
Richard konnte sich kaum ein leichtes Grinsen verkneifen:
Wenn sie nicht gehen wollen, während ich mich etwas schicklicher herrichte, setzen Sie sich doch wenigstens.
Oh.... Amelias Knie waren plötzlich aus Gummi.
Verlegen schaffte sie es gerade noch zum Stuhl.

Richard lachte in sich hinein und zog sich schnell an.

Sie können die Augen wieder aufmachen.



Von da an dauerte es nicht lange und sie "gingen" miteinander.

Amelias Vater hatte nichts dagegen.

Er mochte den gebildeten jungen Mann. Er würde gut für seine Tochter sorgen.


Sie waren so glücklich gewesen.
Jetzt brauche ich eine Pause.
Richard wollte sich ebenfalls erheben, aber sie fuhr ihn an:
Wage es nicht!

Ihr Kopf schien zu zerbersten vor Schmerz.

Einige Schritte schaffte sie noch.........

Richard machte sich große Vorwürfe, das er ihr zu viel zugemutet hatte.

Sanft hob er sie vom Boden auf.

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