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LXVIII.


Marie und Mirko trafen früh morgens ein. Es war noch dunkel.

Katta war Maja besuchen und Niko hatte Frühschicht.

Kann ich Dir irgendwie helfen?

Nein, aber hast Du schon was getrunken? Ich weiß nicht, wie die anderen darauf reagieren.

Marie beschrieb ihm kurz den Inhalt des Kühlschranks und suchte sich die Zutaten zusammen.

Mirko tastete vorsichtig zwischen den Lebensmitteln herum und fand, was er suchte.

Mit einer Flasche suchte er sich einen Sitzplatz.

Ich stelle das Essen auf den Tisch, die anderen kommen gleich......

Die Mahlzeit verlief schleppend. Nur Katta und Mirko unterhielten sich kurz.

So. ich will Maja` s und Illja` s Zimmer noch vorbereiten. Bis später. beendete sie das Gespräch.

Niko musste seinen ungeliebten Schreibkram erledigen.

Mirko verzog sich und Marie schnappte sich nach dem Abwasch ein Buch.

Neugierig kam Mirko näher. Er hatte das rascheln der Buchseiten gehört. Durch ihren Duft wußte er immer, wo sie sich im Haus aufhielt.

Lies doch bitte laut. bat er.

Das sind nur Rezepte, aber wenn Du meinst.

Alles ist besser als diese Stille hier.

Kannst Du eigentlich essen?

Wie kommst Du darauf?

 

Komische Frage an einen wie mich. Angeblich nicht, aber ich habe es noch nie versucht.

Laut meiner Schöpferin ist es nicht nötig zu essen.

Glaubst Du alles, was sie Euch beigebracht hat? Anna kann essen, Richard auch, aber er tut es selten.

Ich kenne keinen Vampir, der essen kann. Das ist erstaunlich.

Ich kenne nur Euch drei. Von den anderen hat Richard mich immer ferngehalten.

Das war bestimmt besser so. knurrte Mirko.

Wie meinst Du das? wollte Marie nun wissen.

Mirko` s Gesicht verfinsterte sich.

Du wärest kein Mensch mehr, wenn die anderen Dich gefunden hätten.

Wahrscheinlich wäre ich leer gesaugt. Marie schloß das Kochbuch.

Mach nicht so ein düsteres Gesicht, sonst bekomme ich noch Angst vor Dir.

Sie erhob sich.

Ich will jetzt Anna` s Bett beziehen.

 

 



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