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LXVI.


 

Katta schrubbte sich den Umzugsstaub vom Körper. Sie versuchte, zu verdrängen, das sie alleine in dem riesigen Haus war.


Spät am Abend kam Niko endlich mit einem Taxi zurück.


Er suchte Katta und seine Sachen.

Beide fand er in einem großzügigen Schlafzimmer.

Hi, alles klar? Wo sind meine Klamotten?


Ja, na hier. deutete sie auf eine Kommode.

Katta war schon umgezogen. Sie war müde, traute sich aber nicht, alleine in der fremden Umgebung zu schlafen.

Heißt das, wir teilen uns ein Zimmer? Niko wandte sich um und zog seine Uniform aus.

Wenn du nichts dagegen hast? Sonst kommt die Bettenbelegung nicht hin......


Ah ja...... und ich dachte, es hat etwas mit der Wettervorhersage zu tun. neckte er sie.

Erwischt. errötete Katta. Ich mag keine Gewitter......

Muß man auch nicht.

Such Dir eine Seite aus, wenn ich schon das Zimmer bestimme.......

Dann die hier. setzte sich Niko.

Teste mal, die waren bestimmt teuer. Und wippte auf dem Bett.


Wie auf einer Wolke........ bist Du sauer?


Wieso?


Wegen dem Schlafzimmer? Ich kann ab morgen auch mit Maja in einem Zimmer schlafen.

Du meinst, sie will auf ihren Beißer verzichten?

Mach Dir keinen Kopf, wenn Dich mein Schnarchen nicht stört.


Du schnarchst nur ganz selten. grinste sie verlegen.


Na dann bin ich ja beruhigt, außerdem habe ich Dich gerne in meiner Nähe.

Damit Du besser auf mich aufpassen kannst. gähnte Katta.

Auch. nun lass uns schlafen. Es kommt bestimmt kein Gewitter. Der Himmel war sternenklar. Nacht Kleines.

Niko drückte ihr tröstend einen flüchtigen Kuss auf die Schläfe und löschte das Licht.


Leider behielt Niko nicht Recht.




Panisch schreckte Katta hoch.

Sie hatte geträumt und der gewaltige Donner brachte ihre Angst zurück.

Nun sah sie wieder Erinnerungsfetzen vor sich.

Ihr Stiefvater hatte sie im Schuppen festgebunden und über Nacht eingesperrt. Dann war ein Unwetter hereingebrochen.


Bei jedem Blitz war der Schuppen taghell erleuchtet. Sie hatte geschrieen vor Angst.

Niemand half ihr.

Erst am nächsten Morgen wurde sie herausgelassen, um ihre Arbeit zu erledigen.


Trost suchend rückte sie näher an Niko heran. Er war fast augenblicklich wach.

Lass das Licht brennen. flüsterte er beruhigend.

Er wagte nicht, sie in den Arm zu nehmen.

Das sie von sich aus Körperkontakt bei ihm suchte, war schon ein kleines Wunder.


 


 



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