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LXV.

Am nächsten Abend war Raik einigermaßen erstaunt,

Anna schlafend neben sich in seinem Bett vorzufinden. Sie bemerkte amüsiert seine Verlegenheit und verschwand schnell aus dem Zimmer.

Richard kam vorbei und brachte einige Sachen für seine Tochter.

Nun, da es ihr besser ging, war er bereit sein zweitgrößtes Problem in Angriff zu nehmen. Er bat Raik um eine Unterredung mit Amelia.
Dazu brauchte er Zeit und die richtigen Worte.

Er wollte die "jungen" Leute vor Lilliane in Sicherheit bringen. Sein Verdacht in Bezug auf sie hatte sich noch nicht hundertprozentig bestätigt,

aber ein Gespräch mit Mirko hatte ihn hellhörig werden lassen.
Vor längerem hatte er ein Haus in der Innenstadt gekauft und mit sonnenundurchlässigem Spezialglas ausstatten lassen. Marie hatte es eingerichtet. Es bot genug Platz für acht Personen. Dorthin sollten Anna, Marie, Raik und Katta, aber auch Maja, Illja, Mirko und Niko ziehen.
Für Amelia würde er sich etwas anderes ausdenken und sich persönlich um ihre Sicherheit kümmern. Er war froh, das sie ihn nicht erkannte.

Das teilte er ihr in einem Gespräch mit und stellte ihr Anna vor.

Die junge Vampirin war Amelia gleich sympathisch.

Anna versprach Amelia, sich unauffällig um Raik zu kümmern.

Amelia war beruhigt.

Sie fühlte sich seit kurzem oft müde und ausgelaugt.

Eine Auszeit von allem würde ihr gut tun.



Katta und ihr Aufpasser siedelten als erste um.
Niko ließ sich schweren Herzens in die Innenstadt versetzen.

Zu seiner Überraschung hatte Harry sofort zugestimmt und sogar einen Posten im Außendienst für ihn.

Maja und ihre Freundin bekamen, mit etwas Beeinflussung eines gewissen Vampirs, von der Schulbehörde eine Sondergenehmigung. Bis zu ihren Prüfungen sollten sie privat unterrichtet werden.
Bei Maja dauerte es noch einige Tage. Henry behielt sie vorsorglich zur Beobachtung im Krankenhaus. Majas Mutter hatte Stellung bei ihrer Schwester bezogen. So konnte sie tagsüber bei ihrer Ältesten sein.
Marie und die Vampirbrüder hatten keine anderen Verpflichtungen. Sie konnten vor Raik und Anna zur gemischten Wohngemeinschaft stoßen.
Marie arbeitete in dritter Generation für Richard, ihre Großmutter hatte als Hebamme für Annas Mutter angefangen.

Niko und Katta besichtigten das Haus im Schnelldurchlauf.

Was für ein Nobelschuppen......Schade, ich muss bald los. stellte Niko fest.
Aber Zeit für einen Kaffee hast Du noch?
unsicher drehte Katta sich von Niko weg. Er sollte ihre Unsicherheit in der fremden Umgebung nicht sehen.

Klar, aber willst Du wirklich alleine hier bleiben? Er würde sofort bei der Arbeit absagen, wenn sie ihn darum bitten würde.
Warum nicht? Du bist ja in ein paar Stunden zurück.......... ich habe genug zu tun.

Dann such Dir ein schönes Zimmer aus und mir bitte auch. Wenn es geht, neben Deinem. Das ist mir bei so vielen Vampiren einfach lieber.....
Das mache ich, auspacken wird auch dauern. Außerdem kann ich heute noch die Ruhe genießen. Morgen kommt Maja mit Anhang. grinste sie.

Niko stürzte den Kaffee runter, ging zur Arbeit und Katta nutzte die Zeit...........

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