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LXIX.

Danke, das sie hier sind.
Richard setzte sich zu Amelia.

Amelia, was ich Ihnen jetzt zu sagen habe, ist das Schwerste, was ich je in meinem Leben tun musste.

Richard, Sie machen mir Angst.

Ist etwas mit Katta oder Raik? wagte sie ihre schlimmsten befürchtungen auszusprechen.

Nein, da kann ich Sie beruhigen.

Ihnen geht es gut.

Aber es ist sehr grausam, was ich Ihnen gleich gestehen muss.

Ich wünschte, es gäbe eine schonendere Methode für Sie.

Aber da Raik mir versichert hat, das Sie es ablehnen, gewandelt zu werden, bleibt mir bedauerlicherweise keine andere Wahl.

Bitte beginnen Sie. Was würde nun kommen?

Ich werde Ihnen eine Geschichte erzählen. Bitte unterbrechen Sie, wann immer Ihnen danach ist.

Ein paar Jahre nach dem schrecklichen 2. Weltkrieg verschlug es mich in ein kleines Städtchen an der Küste.

Ich war praktisch mittellos und suchte nach einer bleibe und Arbeit.
Mir war egal, welche Arbeit, sie musste nur Nachts sein.

Die Bewohner des Städtchens hatten den Tourismus wieder entdeckt und überall entstanden neue Bars und Cafes.

Eines Abends war ich in so einer neuen amerikanischen Bar.

Sie gehörte einem älteren Herren, der sie zusammen mit seiner Tochter führte.

Diese bezaubernde junge Dame hieß........

....Amelia..... vollendete sie erschüttert den Satz.

Sie sah ihn forschend an, unfähig, weiter zusprechen.

Ich bestellte eine Bloody Mary und sah den Tanzenden zu.

Richard konnte nur weitererzählen, wenn er es jetzt nicht tat, würde er es nie wieder fertig bringen Amelia die Wahrheit zu offenbaren.

Irgendwann kamst Du aus der Küche und hast Dich an einen Tisch gesetzt.

Ich hatte nur noch Augen für Dich.
Dadurch entging mir zuerst auch, das ein Gast Deinen Vater beschimpfte und bedrohte.
Er wollte gerade die Gedanken Deines Vater`s manipulieren, als ich es endlich bemerkte.

Ich musste unverzüglich eingreifen. Mit meinen Gedanken sorgte ich dafür, das er sich außer Reichweite begab.
Dann wandte ich mich dem Mann zu. Er war ein Vampir. Ziemlich jung, aber nicht unerfahren.

Leg dich lieber mit jemandem deines Kalibers an und lass die Leute hier in Frieden.
Das ist mein Revier!

Sagt wer? Lass mir freie Bahn und für dich fällt auch etwas ab. Und jetzt verschwinde oder mach mit......
Du hast mir nicht zugehört, du arroganter Muskelberg! DU wirst hier verschwinden: JETZT!
Höhnisch lachend bohrte der Fremde mir seinen Finger in die Brust:

DU willst mir befehlen?

Ich glaube, wir stürzten uns gleichzeitig aufeinander.............


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