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LIIII.

 

Was war inzwischen aus Mirko geworden?

Raik hatte Katta angewiesen, ihn bei einem Haus abzusetzen, aber nicht das Taxi zu verlassen.
Mirko sollte hineingehen und drinnen warten.
Wie gut, das er nicht sieht, was das für eine Bruchbude ist, dachte Katta bei sich.
Ihr hatte das Haus schon bei Tageslicht nicht gefallen,

aber das hatte Richard auch so beabsichtigt. Nur so war das Kostbarste gut vor neugierigen
Menschen und Vampiren geschützt: seine Tochter.

Mirko tastete sich mit seinen ihm verbliebenen Sinnen in das Haus vor.
Als er durch das Loch, wo normalerweise eine Tür hätte sein sollen, getreten war,
ließ Katta den Taxifahrer losfahren.

Mirko tastete sich an der wand entlang. Er witterte......

...........drei Personen konnte er ausmachen: einen Vampir, einen Menschen und

.......bei der 3. Person fragte er sich, warum er diese nicht einordnen konnte.
Er wartete.

Schritte näherten sich ihm.
Er stand ganz ruhig da und wartete ab.

Willkommen, ich bin Richard. Folge mir.
vernahm er eine tiefe Stimme.

Mirko rührte sich nicht.

Willst Du nicht oder kannst Du nicht?

Ich kann nicht.

Entschuldige, ich vergaß......öffne Deinen Geist, ich zeige Dir den Weg ins Haus.

Plötzlich sah Mirko in seinem Kopf Bilder.........

............einen schäbigen Flur mit alten Zeitungen an den Wänden......

.........einen jungen blinden Vampir am Ende des Ganges an der Wand.

Wie macht Ihr das? stieß er ungläubig aus.

Du siehst, was ich sehe. Leider kann ich diese Bilder nicht lange aufrecht erhalten.
Darum folge mir nun, ich werde neben Dir sein.

Richard führte Mirko durch versteckte Gänge, bis sie in einem dunkel eingerichteten Salon ankamen.

Setz Dich und warte hier auf mich. Ich habe noch einiges zu erledigen.
Ach, und bevor ich es vergesse: ALLE Frauen hier sind für Dich tabu.

Die Bilder in Mirkos Kopf verblassten und er hörte Schritte, die sich entfernten.
Richard verließ den Raum. Mirko tastete sich zu einer Couch vor.

Dann wartete er................

.........und wartete.

Er hatte Hunger.

Im Nebenraum hörte er ein Klappern und Summen.

Neugierig und hungrig ging er hin.
Geräuschlos öffnete er die Tür.

Eine Frau summte vor sich hin und klapperte mit Geschirr.

Sie mußte ihm den Rücken zugekehrt haben.

Ihr Blut pulsierte kräftig durch ihre Adern.

Sie roch zu gut.

Seine Fänge verlängerten sich.

Er stand direkt hinter ihr und atmete ihren betörenden Duft tief ein.

Da erstarrte sie in ihrer Tätigkeit und drehte sich zögernd um.

Mach bitte weiter mit dem, was Du gerade getan hast.
bat er sie gefährlich lächelnd.
Er roch ihre Angst, ihr Blut und menschliche Nahrung.

Kein Ton kam über ihre Lippen.

Du riechst so gut....... Mirko schob sich näher an sie heran und sog ihren Duft ein.

 



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