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LIX.

Am abend ging es Maja bedeutend besser. Sie war von den Schmerzmitteln,
die Henry ihr verabreicht hatte, träge und teilnahmslos.
Katta saß an ihrem Bett, als Illja hereinkam.
Maja registrierte seine Anwesenheit garnicht. Ebensowenig, wie sie Katta wahrnahm.

Was ist los mit ihr? fragte Illja Henry, der gerade nach ihr sah.

Die Schmerzmittel bedröhnen sie. Es sieht aus, als ob sie nur körperlich anwesend ist.

So ähnlich ist es auch, ich habe die Dosis schon verringert.
Sie hat keine Schmerzen.
Ihre Verletzung heilt erstaunlich gut, morgen ist sie wieder klar.

Gut. seufzte Illja erleichtert. Kann ich irgend etwas für sie tun?

Besuche sie, wenn Du kannst, aber locke niemanden hierher. Du verstehst mich?

Sicher. Wie lange muß sie hierbleiben?

Nur ein paar Tage. Passt Du auf ihr Haus auf?

Vorerst, bis ich weiß, wo ich mit meinem Bruder hinkann.

Wie kommt es das Du so an Deinem Bruder hängst?

Er wurde durch meine Schuld blind.
Mirko kann nicht alleine überleben.

Bleib tagsüber in Majas Haus, ich spreche mit Raik.......

Henry verließ das Krankenzimmer und Katta konnte ihm endlich von seinem Bruder berichten.
Sie hatte außerdem Majas Familie unterrichtet,

die Mutter ihrer Freundin war schon auf dem Weg.

 



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