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 III.
 

Bis jetzt hatte er Glück.
Zwei große Hirsche hatte er schon überwältigt, ausgeblutet und dem aufgefangenen Blut den Gerinnungshemmer zugesetzt.
Das wartete jetzt in speziell gekühlten Kanistern auf den Heimtransport.
Er würde es später zur Hütte bringen, noch hatte er nicht genügend Vorrat für die Woche.

Er schloß seine Augen und witterte.

Das konnte nicht sein.

Was er da roch waren pure Angst und Verzweiflung.
Sehr schwach zwar, aber für seine Sinne deutlich wahrnehmbar.

Er deckte die Transportkanister mit Laub ab und machte sich schnell auf den Weg.
Nachmittags mußte es geregnet haben, das Laub raschelte nicht.

Der Geruch wurde intensiver, je näher er kam.
Er wurde langsamer, vorsichtiger.
Es war so bewölkt, das man weder Sterne noch ein winziges Stück vom Mond durch die Wolkendecke erkennen konnte.

Kurz vor einer Lichtung blieb er wie angewurzelt stehn.
Seine Nachtsicht war besser als die von Eulen oder Fledermäusen.
Trotzdem konnte er kaum glauben, was oder besser wen er dort sah:

Eine junge Menschenfrau!

Was machte sie hier allein, wo doch im Umkreis von etwa sechzig Kilometern
keine andere menschliche Behausung außer seiner Jagdhütte zu finden war?
Er machte einen Schritt vorwärts, ohne die Frau aus den Augen zu lassen.
Dummerweise zertrat es dabei einen morschen Ast und es knackte laut genug, um sie zu alamieren.

Der Geruch der Panik verstärkte sich.

Sie tastete über den Boden.

Schnell aber unsicher erhob sie sich, drehte sich von ihm weg und rannte blind in die Finsternis.

Hatte sie seine im Dunklen hungrig leuchtenden Augen gesehen?
Sie würde stürzen und sich etwas brechen, da sie nicht sehen konnte wohin sie flüchtete.



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