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II.
Stunden später saß Amelia in der Hütte am Kamin.
Sie war eingenickt, während sie auf Raiks
Rückkehr wartete.
Er hatte sie gebeten, schlafen zu gehen.

Aber er wußte, das sie auf ihn warten würde.
Sie liebte diese Stunden am Kamin mit einem prasselnden Feuer,
einem guten Buch und ein, zwei Gläsern Rotwein.
Vorsorglich hatte er eine Decke neben ihren Sessel gelegt,
bevor er in die Dunkelheit verschwand.

Amelia erwartete ihn spätestens eine Stunde vor der
Morgendämmerung zurück.
Dafür hatte sie sich einen Wecker gestellt.
Sie wollte ihm helfen, das Blut schnell einzufrieren,
damit es nicht schahl wurde oder verdarb.
Morgen Abend würden sie wieder zurück in die Stadt
fahren und Raik würde wie gewohnt seiner
Arbeit als Nachtclubchef nachgehen.
Das war einer der wenigen unauffälligen Jobs,
die man in seiner Situation ausüben konnte.

Heute war Montag, also Ruhetag im Cat - Club.
Das war der einzige Tag in der Woche, an dem er sich
um seine Nahrung kümmern konnte.

Menschen saugte er nur noch im Notfall aus.
Aber nie vollständig, das wäre in einer Stadt zu auffällig.
Auf das Blut aus dem örtlichen Schlachthaus
griff er nur ungern zurück. Es schmeckte zu sehr nach Medikamenten.
Wild war für ihn die schmackhafteste Alternative.


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